Secondary Color
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Secondary Color
Kurzdefinition
Secondary Color bezeichnet die unterstützenden Farben einer Markenidentität, die neben der Primary Color verwendet werden, um das Farbspektrum zu erweitern und...
Definition
Secondary Colors bilden die zweite Ebene der Markenfarbpalette und ergänzen die Hauptfarbe um 2-6 zusätzliche Farbtöne. Sie entstehen durch systematische Farbharmonie-Regeln wie Komplementärfarben, Triadische oder Analoge Farbschemata. Diese Farben haben definierte Anwendungsregeln und Verwendungshäufigkeiten - typischerweise 20-40% der gesamten Farbverwendung einer Marke.
Die Implementierung erfolgt durch präzise Farbwerte in verschiedenen Farbräumen (HEX, RGB, CMYK, Pantone) und dokumentierte Anwendungsrichtlinien. Secondary Colors werden für Akzente, Kategorisierungen, Call-to-Actions und Hintergrundelemente eingesetzt. Sie müssen ausreichend Kontrast zur Primary Color bieten und gleichzeitig harmonisch wirken.
Bei B8 werden Secondary Colors während Brand-Audits analysiert und in Corporate Design Guidelines dokumentiert. Sie fließen direkt in die Gestaltung digitaler Touchpoints ein und werden bei Kampagnen zur visuellen Differenzierung verschiedener Botschaften oder Zielgruppen genutzt.
Abgrenzung:
- vs. Primary Color: Secondary Colors sind unterstützend und werden seltener verwendet (20-40% vs. 60-80%), während Primary Color die Hauptidentifikation der Marke trägt und dominiert
- vs. Accent Color: Secondary Colors sind Teil der Kernpalette mit definierten Anwendungsregeln, während Accent Colors temporär für spezielle Hervorhebungen genutzt werden
- vs. Neutral Colors: Secondary Colors transportieren Markencharakter und Emotionen, während Neutral Colors funktional für Text, Hintergründe und strukturelle Elemente eingesetzt werden
Kontext und Relevanz
B8 setzt Secondary Colors in Brand-Audits zur Bewertung bestehender Farbsysteme ein und entwickelt neue Farbpaletten für Rebranding-Projekte. In digitalen Kampagnen werden sie für A/B-Tests verschiedener Farbvarianten genutzt. Die Dokumentation erfolgt in Corporate Design Guidelines mit präzisen Anwendungsregeln für verschiedene Medien und Touchpoints.


