Latency

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Latency

Kurzdefinition

Latency bezeichnet die Verzögerungszeit zwischen einer Aktion und der daraus resultierenden Reaktion in digitalen Systemen. Bei B8 wird Latency primär zur...

Definition

Latency misst die Zeit, die zwischen dem Senden einer Anfrage und dem Empfang der ersten Antwort vergeht. In der digitalen Kommunikation umfasst dies Server-Response-Zeiten, Netzwerk-Übertragungszeiten und Rendering-Prozesse. Typische Latency-Werte liegen zwischen 50-200 Millisekunden für lokale Server und 200-500 Millisekunden für internationale Verbindungen.

Der Messprozess erfolgt durch kontinuierliche Überwachung kritischer Touchpoints mittels Tools wie GTmetrix, PageSpeed Insights oder spezieller Monitoring-Software. Dabei werden sowohl die Time to First Byte (TTFB) als auch die Complete Load Time erfasst. Hohe Latency-Werte über 3 Sekunden führen zu Conversion-Verlusten von bis zu 40%.

B8 integriert Latency-Messungen in Brand-Audits zur Bewertung der digitalen Performance von Marken und nutzt diese Daten zur Optimierung von Kampagnen-Landing-Pages und Website-Architekturen.

Abgrenzung:
- vs. Bandwidth: Latency misst Verzögerungszeit, während Bandwidth die Datenübertragungskapazität angibt - niedrige Latency kann auch bei geringer Bandwidth auftreten
- vs. Throughput: Latency fokussiert auf Antwortgeschwindigkeit, Throughput auf die Menge verarbeiteter Daten pro Zeiteinheit
- vs. Load Time: Latency erfasst nur die Anfangs-Verzögerung, Load Time die gesamte Ladezeit inklusive aller Assets

Kontext und Relevanz

B8 setzt Latency-Analysen in Brand-Audits ein, um die digitale Performance von Marken zu bewerten und Optimierungspotentiale zu identifizieren. In digitalen Kampagnen werden Latency-Messungen zur Optimierung von Landing-Pages und zur Sicherstellung reibungsloser User Journeys verwendet.

 



 

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Stefan Horn
Geschäftsführer und 
Leiter Digitale Kommunikation 
horn@beaufort8.de