IP Targeting
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IP Targeting
Kurzdefinition
IP Targeting bezeichnet die gezielte Ansprache von Unternehmen oder Haushalten durch die Identifikation und das Targeting ihrer spezifischen IP-Adressen in...
Definition
IP Targeting basiert auf der Zuordnung von IP-Adressen zu physischen Standorten, Unternehmen oder Haushalten. Durch Datenbanken werden IP-Adressbereiche spezifischen Organisationen zugewiesen, wodurch eine direkte Ansprache ohne Cookie-Tracking möglich wird. Die Technologie ermöglicht es, Display-Anzeigen, Video-Content oder andere digitale Werbemittel gezielt an Nutzer aus definierten Unternehmen oder geografischen Gebieten auszuspielen.
Der Targeting-Prozess erfolgt in Echtzeit über Demand-Side-Platforms (DSPs), die IP-Adressen gegen Unternehmensdatenbanken abgleichen. Dabei werden Trefferquoten von 70-85% bei B2B-Unternehmen erreicht, während die Genauigkeit bei Haushalten aufgrund dynamischer IP-Vergabe geringer ausfällt. Die Methode funktioniert unabhängig von Third-Party-Cookies und bleibt daher auch nach Cookie-Deprecation wirksam.
B8 nutzt IP Targeting zur Analyse der digitalen Präsenz von Kunden-Zielgruppen in Brand-Audits und zur Umsetzung hochpräziser Account-Based Marketing Kampagnen, bei denen spezifische Unternehmen oder Entscheidungsträger-Standorte angesprochen werden.
Abgrenzung:
- vs. Cookie-Based Targeting: IP Targeting identifiziert Nutzer über Netzwerk-Infrastruktur statt Browser-Cookies, wodurch es cookieless funktioniert und weniger von Datenschutz-Einstellungen betroffen ist
- vs. Geotargeting: Während Geotargeting breite geografische Regionen anspricht, fokussiert IP Targeting auf spezifische Unternehmen oder Gebäude innerhalb dieser Regionen
- vs. Behavioral Targeting: IP Targeting basiert auf Standort- und Unternehmenszugehörigkeit statt auf individuellem Nutzerverhalten oder Browsing-Historie
Kontext und Relevanz
B8 setzt IP Targeting in Brand-Audits ein, um die digitale Sichtbarkeit von Kunden bei deren Zielunternehmen zu messen. In digitalen Kampagnen ermöglicht es die präzise Ansprache von Decision-Makern in definierten Account-Listen, wodurch Streuverluste minimiert und ROI-Werte um 40-60% gesteigert werden.


