Header Bidding

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Header Bidding

Kurzdefinition

Header Bidding ist eine programmatische Werbetechnologie, bei der Publisher mehrere Demand-Side-Plattformen (DSPs) gleichzeitig auffordern, Gebote für...

Definition

Header Bidding funktioniert durch JavaScript-Code im Website-Header, der parallel Bid-Requests an verschiedene SSPs (Supply-Side-Plattformen) und Ad Exchanges sendet. Diese Technologie ermöglicht es Publishern, den höchstmöglichen CPM für ihre Werbeplätze zu erzielen, da alle Bieter gleichzeitig konkurrieren können. Der Prozess dauert typischerweise 1-2 Sekunden und erfolgt vor dem Aufruf des primären Ad Servers.

Die Implementierung erfordert die Integration von Wrapper-Lösungen wie Prebid.js oder proprietären Header Bidding-Containern. Publisher können dadurch ihre Werbeerlöse um 20-40% steigern, da die traditionelle Wasserfall-Methode umgangen wird, bei der Ad Networks nacheinander abgefragt werden. Die Technologie erhöht jedoch die Ladezeiten und erfordert technisches Know-how für die Optimierung.

B8 analysiert Header Bidding-Implementierungen bei Brand-Audits, um die digitale Werbepräsenz von Kunden zu bewerten und Potentiale für programmatische Kampagnen zu identifizieren. Diese Erkenntnisse fließen in die Entwicklung von Media-Strategien und die Auswahl geeigneter Werbeplattformen ein.

Abgrenzung:
- vs. Waterfall Bidding: Header Bidding ermöglicht simultane Gebote aller Demand-Partner, während Waterfall sequenziell abarbeitet und oft suboptimale Preise erzielt, da nachgelagerte Partner nicht gegen höhere Gebote konkurrieren können
- vs. Server-to-Server Bidding: Header Bidding läuft client-seitig im Browser und kann Ladezeiten beeinträchtigen, während Server-to-Server Bidding auf Publisher-Servern stattfindet und schnellere Ladezeiten ermöglicht
- vs. Direct Sales: Header Bidding automatisiert den Verkauf von Werbeplätzen über programmatische Auktionen, während Direct Sales manuelle Verhandlungen zwischen Publisher und Advertiser erfordern

Kontext und Relevanz

B8 setzt Header Bidding-Analysen in Brand-Audits ein, um die programmatische Werbelandschaft von Kunden zu bewerten. Die Agentur untersucht dabei Bid-Density, Latenz-Zeiten und Yield-Optimierung, um Empfehlungen für eigene digitale Kampagnen abzuleiten. Diese Erkenntnisse unterstützen die strategische Platzierung von Display- und Video-Kampagnen sowie die Auswahl der kosteneffizientesten DSPs.

 



 

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Stefan Horn
Geschäftsführer und 
Leiter Digitale Kommunikation 
horn@beaufort8.de